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Er: Hast du mich schon mal unter dem Baum weinen sehen? „Buhuhuu, du hast mir eine Sturmlampe geschenkt. Buhuhuuuu, ich glaube du liebst mich nicht mehr. Du liebst mich bestimmt nicht mehr, sonst wüsstest Du, was ich mir wünsche, buhuhuuu...“ Sie: Du bist so gemein. Was kann ich denn dafür, dass dir das egal ist, was ich dir zu Weihnacht schenke? Er: Mir ist das egal? Sie: Aber du, du weißt doch ganz genau, wie wichtig mir das ist. Er: Mir ist das egal? Sie: Ein Schuhregal! Da hättest du mir doch gleich wieder so ein Bügeleisen schenken können oder einen Mixer wie letztes Jahr. Ich habe dir doch genau gesagt... Er: Du hast doch diesen Schuhtick. Wer hat denn eine Million Schuhe, die überall herumstehen. Überall sind sie im Weg. Die Tür zum Kammerl kriegen wir doch schon seit Jahren nicht mehr zu. Sie: Ach ja. Es geht wie immer nur um dich! Ich hab’s so satt! Wie mit dem Bügeleisen. Du hoffst, dass ich dir deine blöden Hemden bügele und kaufst mir so ein Ding. Aber was ich mir wünsche, das ist dir scheißegal! Er: Jetzt mach aber mal einen Punkt. Wer schenkt mir denn jedes Jahr irgend so ein Baumarktzeug, hä? Aber wenn ich deine Klospülung repariere, dann |
beschwerst du dich nicht. Was meinst, was ich hier mitten in der Stadt mit einer Himalaya-Sturmlampe anfangen soll? Und? Habe ich etwas gesagt? Was glaubst du, was dieses blöde Schuhregal aus Kirschholz mich gekostet hat? Ich habe extra deine Schwester angerufen und... Sie: Meine Klospülung? Weil ich es immer putze? Glaubst du deshalb, es sei mein Klo? Ha! Da haben wir es mal wieder. Das hast du dir ja schön ausgedachte, mein Freund. Aber weißt du was? Ab morgen ist es dein Klo! Du kannst es haben. Ich will es nicht mehr. Er: Was ist denn das schon wieder für ein Schmarrn? Du bist so unlogisch. Mit dir kann man ja gar nicht diskutieren. Sie: Nein, nein, du hast mich ganz gut verstanden. Das ich nicht lache. Mein Klo! Ich habe mich schon viel zu lange darauf eingelassen. Du den Müll und ich das Klo! Ha! Du nimmst mal eben schnell die Tüte in die Hand und spazierst in den Hinterhof. Musst ja eh’ raus in der früh. Nein, der Herr macht sich die Hände nicht dreckig. Das hat die Dame ja schon erledigt. Die längste Zeit, mein Freund! Er: Ach ja? Na prima! Dann kannst du ja auch jeden Samstag die Flaschen wegbringen. Und die Altkleider. Und den ganzen Krempel, den deine Mutter immer anschleppt, weil er noch irgendwo herumstand. Und dann kannst du auch das Auto voll packen, wenn wir mal wieder zum Sperrmüll müssen. Und das Schuhregal nimmst du dann auch gleich mit. Und diese blöde Himalaya-Sturmlampe. Vielleicht findet sich ja irgendwo ein Verrückter, der sie gebrauchen kann! Fröhliche Weihnachten. Christa
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